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Gold

Jahr · Edelmetall · GC=F · 3 bis 12 Monate

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Gold profitiert derzeit nicht als sicherer Hafen von der Eskalation im Nahen Osten, weil der Ölpreisschock die Sorgen vor Inflation und höheren Zinsen schürt. Der Preis hat innerhalb eines Monats deutlich nachgegeben und testet die Marke von 4.000 US-Dollar. Ob sich dort ein Boden bildet oder der Rückgang weitergeht, hängt stark von der Fed ab.

Dafür

  • Am 22. Oktober lag Gold laut Fortune bei 4.088 US-Dollar je Unze. Das sind 5,72 Prozent weniger als vor einem Monat (4.336 US-Dollar), aber leicht mehr als vor einem Jahr.
  • Laut ntg24 hielt sich Gold zuletzt besser als die stärker industriell genutzten Edelmetalle Silber und Platinmetalle. Ob sich ein Doppelboden bildet, ist offen.
  • Laut FXEmpire lag die Wahrscheinlichkeit für eine Fed-Zinserhöhung am 28. Oktober nach dem CME-FedWatch-Tool nur bei 11,1 Prozent. Das könnte kurzfristig etwas Druck vom Goldpreis nehmen.

Dagegen

  • Händler erwarten laut FXEmpire, dass die Fed ihre Zinserhöhungen im Dezember fortsetzt. Höhere Realzinsen belasten Anlagen ohne laufende Zinsen wie Gold.
  • Ein stärkerer US-Dollar und US-Renditen nahe 5 Prozent bremsen den Goldpreis.
  • Laut ntg24 flüchten Anleger derzeit nicht in Gold. Stattdessen dominieren Inflationssorgen und die Aussicht auf eine strenge US-Geldpolitik.

Auf dem Kalender: Fed-Entscheid und Pressekonferenz (28.10.), US-PCE-Inflation (29.10.), Hinweise auf die Fed-Sitzung im Dezember, Lage im Nahen Osten

QuellenlagePrüfung nach 12 MonatenEinzelansicht