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Rohöl Brent

Jahr · Rohstoff · BZ=F · 1 bis 3 Monate

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Die Angst, dass sich der Iran-Krieg auf Saudi-Arabien ausweitet, hat Brent nahe an das Jahreshoch getrieben. Händler preisen laut finanzen.net ein, dass der Konflikt über die US-Zwischenwahlen hinaus andauert. Die Lage hängt stark an den Nachrichten und kann in beide Richtungen kippen.

Dafür

  • Brent stieg in der Woche von 109,86 auf 116,72 US-Dollar (plus 6,2 Prozent) und erreichte damit den höchsten Wochenschluss seit Anfang Juni 2022 (ntg24).
  • Nachdem die USA einen Teil ihres Regierungspersonals aus Saudi-Arabien abgezogen hatten, zog Brent kräftig an. Das Jahreshoch auf Schlusskursbasis liegt bei 118,35 US-Dollar und stammt von Ende März (finanzen.net).
  • Die Charttechniker von boersennews sehen ein Kaufsignal. Wird die V-Formation vollendet, halten sie eine Bewegung Richtung 150 US-Dollar für möglich.

Dagegen

  • US-Präsident Trump hat mehrfach angekündigt, dass die Ölpreise nach den Zwischenwahlen am 3. November fallen würden.
  • Schon am 21. Oktober gaben die Preise nach, als mehr Öltransporte durch die Straße von Hormus gemeldet wurden. Signale der Entspannung können schnelle Rückschläge auslösen.
  • Weitere Zinserhöhungen von Fed und EZB gegen die Inflation könnten die Konjunktur und damit die Nachfrage nach Öl dämpfen.

Auf dem Kalender: Entwicklung im Iran-Konflikt und an der Straße von Hormus, Fed (28.10.), EZB (29.10.), US-Zwischenwahlen (3.11.)

QuellenlagePrüfung nach 12 MonatenEinzelansicht