Montag, 26. Oktober 2026. Stimmung am Markt: angespannt.
Vor der Woche mit Fed, EZB und den Zahlen von Microsoft und Alphabet sind die Märkte angespannt: Brent kostet über 110 US-Dollar, die US-Zehnjahresrendite liegt knapp unter 5 Prozent.
Der DAX steht bei 25.421,49 Punkten und liegt auf Monatssicht kaum verändert (+0,2 %). Der Euro Stoxx 50 (6.107,55; −3,1 %) und der Nasdaq Composite (25.955,34; −3,2 %) haben im Monat dagegen deutlich nachgegeben. Gründe sind laut Quellen der Nahost-Konflikt, ein Brent-Preis von 110,12 US-Dollar (+67,8 % in 12 Monaten) und Zweifel an den hohen KI-Investitionen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen liegt bei 4,99 %, der VIX bei 19,18 (+19,4 % im Monat), ein Euro kostet 1,12 US-Dollar. Am Mittwoch, dem 28. Oktober, entscheidet die Fed über die Zinsen; erwartet wird ein Leitzins von unverändert 4,00 %. Am selben Abend berichten Microsoft und Alphabet. Am Donnerstag, dem 29. Oktober, folgen die EZB (erwartet: Einlagensatz unverändert bei 2,50 %), das erste US-BIP für das dritte Quartal, der Core-PCE und die Zahlen von Amazon. Am 3. November finden die US-Zwischenwahlen statt.
Allgemeine Marktinformation, keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Wertpapiere können im Wert fallen, ein Totalverlust ist möglich. Von KI erstellt, ohne Gewähr.
Etwa ein Jahr
Gewinnentwicklung, Bewertung und Konjunkturzyklus über zwölf Monate.
Kupfer (COMEX-Future)
Jahr · Rohstoff · HG=F · bis Herbst 2027
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Kupfer kostet 6,52 US-Dollar je Pfund und liegt damit 26,9 % über dem Vorjahr, auf Monatssicht aber leicht im Minus (−0,7 %). Der Preis liegt rund 4 % unter dem 52-Wochen-Hoch (6,80) und ist in sechs Monaten um etwa 10 % gestiegen. Laut Quellen stützen die Nachfrage aus KI-Rechenzentren und Elektromobilität sowie Probleme beim Angebot den Preis. Kurzfristig hat sich das technische Bild jedoch eingetrübt. Für die nächsten zwölf Monate halten sich Chancen und Risiken die Waage.
Dafür
- Laut Branchenbericht stützen viele Aufträge für Rechenzentren, Chips und Batteriespeicher für KI und Elektroautos in Asien den Preis (copperplatesheet.com).
- Laut Quellen könnte ein Streik in Antofagastas Centinela-Mine die Förderung bremsen. Außerdem könnten chinesische Hersteller mit niedrigen Lagerbeständen nachkaufen.
- Laut macrotrends ist der Kupferpreis in den letzten zehn Jahren im Schnitt um 12,0 % pro Jahr gestiegen. Diese Vergangenheitszahl ist keine Prognose.
Dagegen
- Der Preis ist in zwölf Monaten bereits stark gestiegen (+26,9 %). Wer nach so einem Lauf einsteigt, trägt ein erhöhtes Rückschlagrisiko.
- Am 22. Oktober fiel Kupfer zum ersten Mal seit Ende Juni auf Schlusskursbasis unter den 100-Tage-Durchschnitt (EMA). Die Lagerbestände an der LME stiegen den vierten Tag in Folge (CoinDCX).
- Ein Teil der Käufe wurde wegen möglicher US-Zölle auf unverarbeitetes Kupfer vorgezogen. Diese Nachfrage könnte später fehlen.
- Kupfer reagiert auf die Stimmung bei Technologiewerten. Ein anhaltender Ausverkauf bei KI-Aktien hat zuletzt schon die Risikobereitschaft gedämpft.
- Kurs
- 6,51 USD
- 1 Monat
- -0,8 %
- 12 Monate
- +26,7 %
- 52 Wochen
- 4,93 bis 6,8
Kursdaten vom 26.10.2026, automatisch abgerufen und nicht von der KI.
Auf dem Kalender: 27.10.2026: Zahlen von Freeport-McMoRan; 31.10.2026: chinesischer Einkaufsmanagerindex (Prognose 50,3 nach 50,1)
Rohöl Brent (Future)
Jahr · Rohstoff · bis Herbst 2027
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